Auf dem Spremberger Marktplatz luden wissenschaftliche Projekte am 23. Juli bei Kaffee und Kuchen zum Gespräch ein. Das Format “Wissenschaft – und ich?!” bot die Gelegenheit der Begegnung zwischen Bewohner:innen von Spremberg mit Forschenden, und zwar an einem üblichen Markttag. Auch die PFS Cottbus stellte sich vor und fragte danach, wie das Älterwerden in der sogenannten “Perle der Lausitz” funktioniert.

Trotz des regnerischen Wetters kamen einige Menschen zum Stand und führten intensive und längere Gespräche. Häufig betonten sie anfänglich, dass es sich grundsätzlich gut leben lässt in Spremberg. Dennoch wurden im Verlauf mitunter dringliche Themen wie ein Ärztemangel (v. a. Fachärzte) genannt. Ein anderes Thema in mehreren Gesprächen war, dass es in der Stadt immer weniger Orte zum Ausgehen gebe. Interessanterweise machten sich ältere Menschen, die vermehrt auf dem Marktplatz waren, hierbei auch Sorgen um die Jugend, die nur wenige Treffpunkte zur Verfügung habe. Somit wurde einmal mehr deutlich, dass gutes Älterwerden alle Generationen betrifft und ältere Menschen sich auch um die Lebensbedingungen von jungen Menschen sorgen, da diese zu einem guten Älterwerden dazugehören.
Vielen Dank an die Organisator:innen von Wissenschaft im Dialog sowie an die Präsenzstelle Spremberg für die gelungene Veranstaltung und das tolle Angebot, uns im Rahmen von “Wissenschaft – und ich?!” vorzustellen! Ein sehr kurzer Beitrag im rbb ist ebenfalls dazu entstanden (ab Min. 19:28).
