Kavaliershaus Drebkau

Ideen für die generationengerechte Kleinstadt

9. September 2026
Eine Gruppe von Studierenden und Mitarbeitenden einer Kleinstadt stehen vor einem sanierungsbedüftigen Gebäude, das früher eine öffentliche Gaststätte war.
9. September 2026
Studierende der BTU erkundeten mit Drebkauer Aktiven die historische Innenstadt. Daraus entstehen Entwürfe, die am 29. September in Drebkau präsentiert werden.

Was macht eine Kleinstadt lebenswert für alle Generationen? Welche Potenziale stecken in historischen Stadtkernen wie dem von Drebkau? Und wie kann lokales Wissen in die Entwürfe von Studierenden einfließen? Am 9. September kam eine Gruppe von Masterstudierenden der Architektur sowie der Stadt- und Regionalplanung mit aktiven Personen der Stadtgesellschaft in Drebkau zusammen. Am Bahnhof wurde die Gruppe von der Stadtverwaltung in Empfang genommen und auf eine kleine Tour durch die historische Innenstadt von Drebkau geführt. Im Kavaliershaus als Teil des instandgesetzten Schlossensembles trafen die Studierenden auf lokale Expert*innen aus der Stadtgesellschaft, z. B. Vertreter*innen aus lokalen Vereinen, dem Seniorenbeirat oder dem Kinder- und Jugendbeirat der Stadt.

Die Stadtverwaltung gibt für die Gruppe der Studierenden eine kleine geführte Tour durch die Innenstadt von Drebkau. Hier stehen sie am Bahnhof, dem Start der Tour.

Nach einem spielerischen Kennenlernen teilten sich lokale Expert*innen und Studierende in gemischte Kleingruppen auf, um die Innenstadt von Drebkau zu erkunden, Perspektiven auszutauschen und Auffälliges und Interessantes zu kartieren. Anschließend teilten alle Gruppen ihre Erkenntnisse des Tages in einem gemeinsamen Abschluss.

Eine Gruppe sitzt in einem geschlossenen Raum an einer langen Tafel, zwei Menschen stehen vorne vor einer Leinwand und erzählen etwas.

Der Austausch mit den Aktiven vor Ort dient den Studierenden als Impuls für ihre Ideen für eine gerechte Kleinstadt aller Generationen. In den nächsten Wochen haben die Studierenden Zeit, ihre Ideen auf Papier zu bringen. Dabei beschäftigen sie sich wahlweise mit einem Nutzungskonzept für einen ehemaligen Gasthof (Drebkauer Hauptstraße) oder mit einem Freiraumkonzept für das Areal, auf dem früher eine DDR-Kaufhalle stand. Beide Orte stehen für den Verlust öffentlicher Begegnungsorte in der Kernstadt, bergen aber gleichzeitig ungenutzte Potenziale. Am 29. September, 14:00 Uhr werden die Entwürfe im Kavaliershaus Drebkau (hinter dem Gebäude Drebkauer Hauptstraße 67) öffentlich präsentiert. Die drei Entwürfe, die unter dem Publikum den größten Anklang finden, bekommen einen kleinen Preis.

Das Bild zeigt ein Schwarzes Brett mit Informationen zu Vereinen und Begegnungsmöglichkeiten in Drebkau. Vor dem Brett ist eine historische Schautafel angebracht, die über den Ort und seine Geschichte informiert.

Das Lehrformat ist ein sogenannter „Stegreif“ und bildet gleichzeitig ein Transferformat der Praxisforschungsstelle Cottbus. Das Lehrformat wurde in Kooperation mit dem Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung, dem DSK Campus und der Stadtverwaltung Drebkau. Ein herzlicher Dank an die Stadtverwaltung Drebkau, insbesondere den Bürgermeister Herrn Köhne und Frau Menzel, für den tollen Empfang. Wir sind gespannt und freuen uns auf das Wiedersehen am 29. September, 14:00 Uhr, in Drebkau.